20 Jahre

Rührreibschweißen

Die Vorteile der Rührreibschweißnaht:

  • Festigkeiten von 80 – 100% des Grundwerkstoffs
  • Hohe Reproduzierbarkeit
  • Gas- und druckdicht
  • Geringer Verzug
  • Meist keine Vor- und Nachbearbeitung nötig

RIFTEC ist Rührreibschweißen

Sie haben noch nie etwas vom Rührreibschweißen gehört? Da geht es Ihnen wie vielen anderen auch.

 

Oder haben Sie davon gehört und möchten mehr darüber erfahren?

In jedem Fall sind Sie bei uns genau richtig! Denn wir rührreibschweißen seit 20 Jahren, zuerst in der Forschung, dann für die Industrie. Deutschlandweit haben wir in Geesthacht damit die meiste Erfahrung und Kompetenz im Rührreibschweißen gebündelt.

I regard RIFTEC as a pioneering company and one of the very first companies to develop the Friction technology commercially in Germany. (…) Axel and Alex `pinned their colours to the mast`- they championed the technology when others were unsure.

Wayne Thomas, Erfinder des Rührreibschweißens am TWI in Cambridge

Das Verfahren ist bestechend einfach: Ein rotierendes Spezialwerkzeug durchfährt die Verbindungsnaht zwischen zwei Werkstücken, dabei reibt die Werkzeugschulter auf der Fügestelle. Durch die Rotation und den dabei ausgeübten Druck entsteht Reibungswärme, die das Material formbar macht. Auf seinem Weg entlang der Naht verrührt nun das Werkzeug das Material der beiden Werkstücke und drückt es gleichzeitig zusammen. Eine feste Verbindung entsteht.

Der Prozess – in drei Schritten

1.
Ein verschleißfestes rotierendes Werkzeug übt Druck auf den Füge-bereich aus. Durch die Reibung zwischen Werkzeug und Werkstoff entsteht die erforderliche Wärme zur Plastifizierung. 
Die Fixierung des Bauteils und eine feste Unterlage sichern die Aufnahme der horizontalen und vertikalen Prozesskräfte.
1.
Das Werkzeug wird daraufhin entlang des Fügebereichs bewegt und verrührt das plastifizierte Material im Nahtinneren. Der zusätzlich aufgebrachte Druck presst das Material zusammen.
1.
Am Nahtende wird das Werkzeug aus dem Verbindungsbereich herausgezogen. Die Schweißnaht ist unmittelbar belastbar.

Rührreibschweißen Detail

Rührreibschweißen Detail

FAQ

FAQ

FAQ

Welche Materialien können verbunden werden?

Wir schweißen überwiegend Aluminiumlegierungen, aber auch Kupfer und Magnesium sowie Mischverbindungen wie AluKupfer und Alu-Stahl.

 

Wie dick darf das Material sein?

Mögliche Einschweißtiefen liegen zwischen 0,8 und 20 mm. Die Werkstücke selbst dürfen dabei durchaus dicker sein, denn durch die hohe Nahtfestigkeit muss nicht immer komplett durchgeschweißt werden. Oder wir drehen das Bauteil und schweißen von der anderen Seite auch noch einmal.

 

Welche Geometrien können mit dem Rührreibschweißen verbunden werden?

Die Mehrzahl der Bauteile schweißen wir im Stumpfstoß oder überlappend, auch ein TStoß ist möglich. Im Stumpfstoß haben wir nicht nur gleiche Materialstärken, sondern auch unterschiedlich dicke Bleche, sogenannte Tailored Blanks, die wir in Serie rührreibschweißen.

 

Welche Halbzeuge sind geeignet?

Wir schweißen Bleche, Profile und Gussbauteile aus Aluminium – und gern auch Mischverbindungen daraus. Besonders im Gussbereich punktet das Verfahren, denn die im Bauteil eventuell vorhandenen Poren sind beim Rührreibschweißen völlig irrelevant.

 

Für welche Industriezweige schweißen Sie?

Unsere Kunden stammen aus allen erdenklichen Branchen, den Anwendungsmöglichkeiten sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt.

 

Verkaufen Sie auch Anlagen zum Rührreibschweißen?

Nein, unsere Maschinen brauchen wir selbst. Wir sind reine Lohndienstleister fürs Rührreibschweißen und die vor und nachgelagerte Bearbeitung.

 

Funktioniert Rührreibschweißen auch mehrdimensional?

Ja, wir haben unterschiedliche Anlagen für das Rührreibschweißen. Auf den fünfachsigen Maschinen können wir auch gekrümmte oder dreidimensionale Nahtverläufe abbilden.

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